Der Mann von heute…

…trägt immer häufiger sein Kind und das ist auch gut so!

Neun Monate trägt eine Frau ihr Kind bewusst im Bauch, es ist eine Verbundenheit die nicht zu beschreiben ist. Der werdende Vater kann nur erahnen, wie es sich anfühlt, wenn er die Tritte und Bewegungen von außen am Bauch spürt. Das Privileg alles mitzuerleben hat jedoch erstmal nur die Mutter.

Doch kommt die Zeit des Vaters nach der Geburt! Endlich kann gekuschelt werden, das eigene Kind nah bei sich. Jedoch ist es auch in den ersten Monaten nach der Geburt oft so, dass das Baby viel Zeit bei der Mutter verbringt. Umso intensiver und wichtiger sind die Momente, die nur dem Papa gehören. Genau hier kommt das Tragen ins Spiel. Es ist die Chance, das eigene Kind so nah wie möglich bei sich zu haben, es zu spüren, Wärme zu geben und sich gegenseitig besser kennen zu lernen. Den Geruch des anderen wahrzunehmen als vertrautes Gefühl, das einen umgibt. Gemeinsame Spaziergänge können so zur Papa-Baby-Zeit werden, die nur den Beiden gehört und vielleicht ein bisschen den Zeitraum ausgleicht, in dem es dem Vater nicht vergönnt war sein Baby so nah und intensiv zu erleben.

Auch wenn man das Gefühl einer Schwangerschaft nicht imitieren kann, so bilden Vater und Kind während des Tragens eine ähnlich geschützte Einheit. Trageharmonie könnte man es auch nennen.

Das Gefühl nicht mehr „Außen vor “ zu sein, im wahrsten Sinne des Wortes, ist für die Bindung zwischen Vater und Kind und das Miteinander innerhalb der kleinen Familie und der Partnerschaft enorm wichtig.

Mit größeren Kindern im Haus eröffnen sich so auch noch andere Möglichkeiten. Denn während der Papa die intensiven Momente mit dem neuen Nachwuchs genießt, hat man als Mutter die gleiche Zeit nur für das Geschwisterkind oder die Geschwisterkinder. Denn das ist ebenfalls unglaublich wichtig!

Besonders erfreulich: man sieht nicht nur allgemein mehr Kinder die getragen werden, es werden mehr und mehr Kinder von ihren Vätern getragen um gemeinsam die Welt zu erkunden. Das ist wundervoll!

Die gegebenenfalls einzige Einschränkung ist wohl die Tatsache, dass der Vater sein Kind nicht „mal eben“ während dem Tragen stillen kann (dafür ist er natürlich bei dem Thema Fläschchen wieder ganz mit dabei!).

Diesen kleinen Luxus gibt es als Trage- und Stillmama. Mehr dazu folgt im nächsten Beitrag!

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